Erfahrungsberichte

Anna Lena

Medizinalfachberufe (B.A.)

anna lenaFrau Anna Lena Tegtmeier

Mitarbeiterin im Qualitäts-, Prozess- und Projektmanagement am AGAPLESION EV. KLINIKUM SCHAUMBURG

Abschluss Bachelor of Arts 2020 

Während der Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin war mir recht früh klar, dass ich im Anschluss ein Studium absolvieren möchte. Nachdem ich die Ausbildung beendet hatte, habe ich vorerst als Gesundheits- und Krankenpflegerin in der Zentralen Notaufnahme gearbeitet, um dort Berufserfahrung zu sammeln. Dies war mir persönlich sehr wichtig. Danach habe ich mich für ein berufsbegleitendes Studium (Pflegemanagement) in Osnabrück entschieden. Die Anfahrt zur Hochschule war sehr weit und deshalb teilweise schwer mit der beruflichen Tätigkeit zu vereinbaren. Erfreulicherweise bin ich innerhalb meines Studiums dann noch schwanger geworden. Die örtliche Nähe wurde somit immer wichtiger.

Der Wechsel zum Studiengang Medizinalfachberufe an der DIPLOMA Hochschule war unproblematisch. Meine Vorleistungen aus Osnabrück wurden mir anerkannt und dadurch konnte ich mein Studium in Rinteln fortsetzten. Die Vorlesungen sind i.d.R. an 12 bis 14 Samstagen im Semester terminiert und somit für mich gut planbar. Dank des DIPLOMA-Studienzentrums an der ACADEMIA in Rinteln konnte ich dort alle Prüfungen ablegen.

Was haben Sie sich von dem Studium erhofft?

Inhaltlich habe ich mir die Weiterentwicklung meiner Kommunikations- und Führungskompetenzen erhofft. Weiterhin war es mir wichtig, Erkenntnisse und Methoden vermittelt zu bekommen, um das Spannungsfeld von Pflege und Ökonomie besser vereinen zu können.

Für mich persönlich erhoffe ich mir durch den Bachelor-Abschluss natürlich bessere Karriere- und Aufstiegschancen.

Welche Bereiche des Studiums haben Ihnen besonders gut gefallen?

Die Zusammenarbeit mit den Kommilitonen aus verschiedenen Fachrichtungen der Gesundheitsfachberufe hat mir gut gefallen, denn ich habe einen Einblick in die Tätigkeiten der anderen Berufsgruppen bekommen. 

Welche Eigenschaften sollten Studierende im Fernstudium mitbringen?

Lern- und Leistungsbereitschaft, Organisationsfähigkeit und Motivation sind das A und O. 

Ein Fernstudium bringt einen zusätzlichen hohen Zeitaufwand mit sich. Man muss neben der normalen Berufstätigkeit noch einen Arbeits- und Lernaufwand einplanen. Diese zusätzliche Zeit investiert man in der Regel am Abend oder am Wochenende, wofür man Freizeit opfern muss. Manchmal ist es daher nicht so einfach, das Privatleben, den Job und das Studium unter einen Hut zu bringen. Man muss sich immer wieder daran erinnern, welches Ziel man mit dem Studium verfolgt und, dass sich am Ende die vielen Stunden des Lernens lohnen. Aber in acht Semestern ist das auf jeden Fall machbar und ich bin stolz auf das, was ich erreicht habe.

Welche Tipps haben Sie?

Man sollte sich im Vorfeld genau überlegen, welcher Studiengang einen interessiert und was dieser für einen späteren Mehrwert mit sich bringt. Ebenso sollte man im Vorfeld neben einer Studienberatung schon mal das Gespräch mit dem Arbeitgeber suchen. Möglicherweise hat man Glück und wird z.B. finanziell unterstützt oder bekommt die Möglichkeit, nach erfolgreichem Abschluss des Studiums beruflich aufzusteigen.

Außerdem lernt man im Studium nicht nur die jeweiligen Studieninhalte, sondern auch noch weitere wichtige Soft Skills. Diese haben sowohl im Arbeits- als auch im Privatleben einen hohen Nutzen. Die Investition in Bildung zahlt sich eigentlich immer aus. Man sollte also nicht voreilig aufgeben, wenn es mal nicht so läuft, wie gedacht.

 

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